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Wiedervernässung im Harzmoos PDF Drucken E-Mail

 

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Das Harzmoos stellt ein asymmetrisches Hangmoor dar, welches sich in einer nordostexponierten Talmulde in einer Höhenlage von 970 bis etwa 983 m NN entwickelt hat. Das Moor hatte nach längerem Wachstum in seinem südlichen Randbereich ein rein regenwasserernährtes Hochmoorstadium erreicht. Auf der Moorhochfläche waren keine Mineralbodenwasserzeiger zu finden.

Möglicherweise war das Moor vor dem Wegebau am Potsdamer Platz durch Transgression über die Wasserscheide auch als Sattelmoor ausgebildet.

Das Harzmoos wurde in historischer Zeit durch Torfstich und schließlich auch durch Entwässerungsgräben stark in seinem Wasserhaushalt beeinträchtigt. Mit der Absenkung des Wasserstandes ging ein großer Teil der Hochmoorvegetation verloren und die Fichte und die Heidelbeere eroberten die Mooroberfläche.

Im Herbst 2010 wurde mit einer Wiedervernässungsmaßnahme im südöstlichen Moorteil versucht, weiterem Torfabbau (=Mineralisierung des belüfteten Torfes) und einem weiteren Artenschwund entgegenzuwirken.

Die Wiedervernässung wurde mit dem Bau von Doppelsperren unter wissenschaftlicher Begleitung, Planung und Bauleitung des Büro für ökologische Gutachten in Zusammenarbeit mit  Auszubildenden und Mitarbeitern des Forststützpunktes St. Peter durchgeführt.

Pressemitteilung

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Entwässerungsgraben vor und nach der Wiedervernässung

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Letzte Aktualisierung ( Montag, 24. Januar 2011 )
 
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